London Auf den Spuren von James Bond

Bond-Mobile: Die Sonderausstellung "Bond in Motion" im Londoner Filmmuseum stellt im November eine große Sammlung von Fahrzeugen aus Bond-Filmen aus. Unter anderem können Besucher einen Blick auf den Aston Martin DB5, den Rolls-Royce Phantom III aus "Goldfinger", den Lotus Esprit S1 aus "Der Spion, der mich liebte" (1977), das Krokodil-U-Boot aus "Octopussy" (1983) und auf das Automobil aus "Spectre" (2015) werfen. 

MI 6-Gebäude in London
britmovietours
Gebäude des Geheimen Sicherheitsdienstes in London
Drehorte von Bond besuchen: Auf geführten Stadtrundgängen entdecken Besucher in London spannende Schauplätze der James-Bond-Filme: In der Whitewall Street wurde beispielsweise die Verfolgungsjagd für "Skyfall" (2012) aufgenommen, nicht fehlen darf ein Blick auf das Gebäude des Geheimen Sicherheitsdienstes in London, im Film wie im realen Leben der Sitz des Secret Intelligence Service.

Tower-Bridge in London
Philip Koschel
Blick auf die Tower-Bridge von der Themse aus
Eine Fahrt auf der Themse: In einigen Bond-Filmen wie "Die Welt ist nicht genug" und im aktuellen Streifen "Spectre" liefert sich Bond eine wilde Schnellbootjagd durch London. Denselben Adrenalinkick kann sich jeder Bond-Fan mit einer Speedboot-Tour auf der Themse holen, die beim London Eye startet

Dukes Bar im Mayfair’s Dukes Hotel
Dukes Bar im Mayfair’s Dukes Hotel
Dukes Bar im Mayfair’s Dukes Hotel
Geschüttelt, nicht gerührt: Bond-Autor Ian Fleming hat sich - so erzählt man sich - in Dukes Bar im Mayfair’s Dukes Hotel zum berühmten 007-Zitat "geschüttelt, nicht gerührt" inspirieren lassen. Erstmals wurde der Ausdruck in "007 James Bond jagt Dr. No" von dem Doppelagenten benützt. Heute findet man auf der Getränkekarte der Bar den Martini "Fleming 89" - eine Hommage an den Autor.

Aston Martin fahren: Einmal mit einem Aston Martin V8 wie Agent 007 fahren, das bietet die Formel1-Strecke in Silverstone. Etwa 90 Minuten nördlich von London gelegen, können Bond-Fans ab 160 GBP (ca. 220 Euro) Vollgas geben.  

Spionagearbeit im Londoner Imperial War Museum: Die Dauerausstellung zeigt die Undercover-Welt der Spionagearbeit der britischen Special Force. Zu sehen ist beispielsweise ein Kompass, versteckt in einer Pfeife. Dazu erfahren die Besucher Wissenswertes über die Arbeit der Geheimdienste MI15 und MI16. 

Noch mehr Tipps zur Erkundung von London: www.merian.de/heft/london

Autor:
Bianca Schilling