Fuerteventura

Strand, Meer, sonst (fast) nichts

Geschrieben am Montag, November 25, 2013 - 18:00

 

Playa de Cofete
Anika Haberecht
Einsamkeit pur am Playa de Cofete

Ab Morro Jable führt eine lange Schotterpiste zum Strand von Cofete. Dort, am Fuße der Berge, schlagen die Wellen ans kilometerlange Ufer. Der vom Wasser überspülte goldgelbe Sand glänzt im Tageslicht wie ein Spiegel. Meistens kommen nur wenige Touristen hierher, denn der Weg ist mühsam. Und geht man nur ein paar Schritte am Strand entlang, ist man bald ganz allein.

 

Der Strand von Cofete ist ein einsamer, ruhiger Ort. Stundenlang kann man hier über den Sand spazieren. Nur schwimmen sollte man besser nicht. Es ist zu gefährlich, da die Unterströmungen sehr stark sind.

 

Im Ort selbst stehen nur wenige Häuser am Rande der von Erosionsrinnen zerfurchten Bergflanken. Ein paar Meter von ihnen enfernt liegt mitten im Nichts ein großes herrschaftliches Haus: die Villa Winter. Viele Legenden ragen sich um das Anwesen des deutschen Militäringenieurs Gustav Winter, der 1937 nach Jandía kam. Eine davon besagt, dass Winter hier eine geheime U-Boot-Station bauen wollte, eine andere, dass das Haus als Unterkunft von Nazigrößen nach Ende des Zweiten Weltkrieges dienen sollte. Die Wahrheit kennt niemand.

 

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