Fotografie Wildlife Photographer of the Year 2013

Zum 49. Mal hat die BBC in Kooperation mit dem Londoner Natural History Museum den bei Naturfotografen begehrten "Wildlife Photographer of the Year"-Preis vergeben, mit dem das Entdecken, Verstehen und verantwortungsbewusste Genießen der Natur gefördert werden soll. Vorab wählte ein internationales Fotografie-Expertenteam 100 besonders herausragende Aufnahmen aus mehreren zehntausend Einsendungen aus. In 18 Kategorien, unter anderem "Unterwasserwelten", "Verhalten von Vögeln" oder "Tier-Porträts", wurden Fotos prämiert.

Besonderes Augenmerk lagt aber, wie jedes Jahr, auf der Auszeichnung als "Wildlife Photographer of the Year" und auf der Auszeichnung als bester Nachwuchsfotograf. Das hochdotierte Siegerfoto "Essence of elephants" machte der Südafrikaner Greg du Toit und ist somit "Wildlife Photographer 2013". Seitdem er zum ersten Mal mit einer Kamera in Berührung gekommen ist, habe er Elefanten fotografiert, sagt du Toit, der die Aufnahme in einem botswanischen Reservat einfing. Mit der Intention ein Bild zu erschaffen, das die, speziell die grauen Riesen umgebende, Kraft wiederspiegele, harrte er in einem Versteck aus - in einem in ein Wasserloch eingesunkenen Container. In der Dämmerung liefen ihm die Elefanten schließlich vor den Sucher.

Das Foto des Nachwuchses lässt sich aber ebenso sehen: Udayan Rao Pawar aus Indien gelang, nachdem er an einem Fluss im nördlichen Indien in unmittelbarer Nähe zu einer Gavial-Kolonie kampiert hatte, sein einzigartiges Motiv "Mother's little headful". Die Reptilien sind stark bedroht und stehen auf der "Roten Liste gefährdeter Arten". Die 100 besten Naturfotografien sind bis zum 23. März 2014 im Natural History Museum in London zu sehen.

Autor

Moritz Gailus