Polen Die schönsten Seiten des EM-Landes

Krakau ist eine Stadt wie aus einer anderen Zeit. Einer Zeit, in der alles längst nicht so schnell ging wie heute, die Kirche höchste Autorität besaß und der Handkuss noch in Mode war. Prunk und Pracht vergangener Epochen durchziehen die Altstadt. Auf engstem Raum drängen sich Denkmäler und Bauwerke aus zehn Jahrhunderten. 

Die Stadt sieht sich als kulturelle Kapitale und sieht sich selbstbewusst an erster Stelle, wenn es im Land um Kunst und Bildung geht. Der Komponist Krysztof Penderecki lebt etwa hier und der Regisseur Andrzey Wajda.

Zahlreiche Cafés und Restaurants sind nahezu rund um die Uhr gut besucht, servieren fantastischen Café. Eine Kaffeehauskultur, die man nicht verpassen sollte. Im jüdischen Viertel Kazimierz erinnern Synagogen, Museen und Klezmer-Lokale an die "geistige Hauptstadt der Juden". Und rund um den Marktplatz beeindruckt nicht nur die Eleganz der Renaissance, sondern auch das süße Leben. Jugendliche treffen sich auf ein Eis, Paare schlendern verliebt durch die Arkaden. 

Zur EM 2012 werden keine Spiele in Krakau stattfinden. Sicher ist jedoch, dass auch hier das Runde, das ins Eckige soll, das Thema auf der Straße sein wird.