Für ihren extrem trockenen, pudrigen Pulverschnee sind die Skiresorts in und um die Rocky Mountains berühmt. MERIAN.de stellt acht Skigebiete in Kanada vor.

Der sogenannte Champagne Powder sorgt dafür, dass etwa im Norden von British Columbia jedes Jahr neue Wintersportorte entstehen, mehr als 50 gibt es bereits im Süden der Provinz. Die Nationalparks Banff und Jasper beherbergen die vier schönsten Skigebiete Albertas. Alleine die Anfahrt auf dem Icefields Parkway vorbei an den Gletschern des Columbia Eisfeldes ist ein Erlebnis.

British Columbia

  • Big White: Big White bei Kelowna gilt als das beste Ski-in-Ski-out-Resort Kanadas. Kein Hotel, keine Lodge, kein privates Cottage, von dem man nicht auf Skiern zu den Liften gleiten könnte. Das Gebiet zieht sich die Hänge des Big White Mountain (2315 m) empor und bietet Unterkünfte verschiedener Preisklassen, von denen sich die meisten um das Einkaufszentrum in der Ortsmitte gruppieren. 16 Lifte transportieren die Gäste zu 120 Abfahrten, die sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet sind. Die Gastro-Szene besteht aus einem Dutzend guter Restaurants und gemütlicher Bars. Markenzeichen des Skigebietes sind die "snow ghosts". Unter der Last von Eis und Schnee krümmen sich die hohen Nadelbäume, bis sie wie erstarrte Geister wirken.
  • Fernie: Die kleine Stadt liegt zu Füßen der Lizard Range. An der Hauptstraße reihen sich nette Restaurants, familiäre Pubs und Kneipen aneinander. Der Pulverschnee hier ist trockener als der in Alberta und fällt in großen Mengen: im Durchschnitt fast elf Meter pro Saison. Das Publikum ist jung oder jung geblieben, "Ski-Bums" aus aller Welt, die sich mit kleinen Jobs das Geld für den Skipass verdienen, gehören zum Stadtbild. Die zehn Lifte überwinden bis zu 1100 Höhenmeter, das Revier bietet nicht nur fantastische Abfahrten, sondern auch fünf unter Kennern berühmte Tiefschnee-Bowls: Siberia, Currie, Cedar, Lizard und Timber.
  • Sun Peaks: Das Skiresort liegt rund 50 km nordöstlich von Kamloops und besitzt mit Tod Mountain (2152 m), Sundance Mountain (1730 m) und Mount Morissey (1675 m) drei attraktive Skiberge. Elf Lifte bringen bis zu 12.000 Gäste pro Stunde zu rund 120 Abfahrten. Im Durchschnitt fallen hier fünf Meter Schnee pro Saison. In den 1990er Jahren modernisiert, erinnert das Resort heute an ein alpenländisches Bergdorf und ist vor allem bei Familien beliebt.
  • Whistler: Das Skigebiet war offizieller Austragungsort der Abfahrten der Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010. Es liegt nur 130 Kilometer von der Pazifikmetropole entfernt und punktet mit zwei der besten Skiberge Nordamerikas: Whistler und Blackcomb Mountain (2181 m und 2436 m). Das Revier ist berühmt für Pisten durch tief verschneite Waldschneisen und versteckte Bowls. Der steilere Blackcomb Mountain bietet anspruchsvolle Abfahrten für Könner. Die 2008 eingeweihte "Peak2Peak Gondola" verbindet die beiden Berge. Im Tal bietet Whistler Village Hotels, Lodges und einige hervorragende Restaurants.

Alberta

  • Lake Louise: Ort und Skigebiet Lake Louise liegen 60 Kilometer westlich von Banff im Banff National Park und sind spätestens seit den Olympischen Winterspielen in Calgary 1988 ein international beliebtes Ziel. Von den 139 Abfahrten eignet sich die Hälfte eher für Fortgeschrittene, ein Drittel für Profis. Die Lifte überwinden fast 1000 Höhenmeter, die Abfahrten sind bis zu acht Kilometer lang. Spektakulär sind die Aussichten auf die unberührte Wildnis des Nationalparks. Stündlich verkehrende Shuttles verbinden Hotels mit der Talstation. Banff und Calgary liegen nicht weit entfernt, das macht das Shopping- und Nightlife-Angebot attraktiver als in Whistler, dem größten Konkurrenten um die Gunst der Wintersportler.
  • Marmot Basin: Ganz schön weit oben: Mit 1679 Metern ist die Talstation von Marmot Basin die höchstgelegene Kanadas. Ansonsten geht es in dem Skirevier im Jasper National Park sehr entspannt zu. Sieben Lifte bringen Gäste bis auf 2612 Metern Höhe. Mehr als 80 Abfahrten warten auf Besucher.
  • Norquay: Nach Sonnenuntergang ist hier noch lange nicht Schluss: Bis 22 Uhr dauert das "night skiing" im Skigebiet Mount Norquay. Daneben bietet das familienfreundliche Skirevier vor den Toren von Banff fünf Lifte mit einer Kapazität von 7000 Gästen stündlich sowie 28 Abfahrten. Spektakuläre Blicke auf die Rockies rund um Banff inklusive.
  • Sunshine: Meistens macht das Wetter dem Namen hier alle Ehre. An solchen Tagen sieht man die drei Gipfel des Resorts - Lookout, Goat's Eye und Standish - und noch dazu den Mount Assiniboine (3618 m), der wegen seiner Form das "Matterhorn Nordamerikas" genannt wird. Zwölf Lifte führen zu mehr als 100 Abfahrten, durchschnittlich fallen hier im Jahr neun Meter Schnee. Die Hälfte der Pisten ist nur für Fortgeschrittene zu empfehlen, ein Viertel fordert sogar echte Könner heraus. Sunshine liegt acht Kilometer von Banff entfernt, Shuttles verkehren stündlich.

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Für ihren extrem trockenen, pudrigen Pulverschnee sind die Skiresorts in und um die Rocky Mountains berühmt. MERIAN.de stellt acht Skigebiete in Kanada vor