Märkte und Dörfer Tagestour durch Mallorcas Innenland

Hier ist die Baleareninsel noch authentisch und unverfälscht: Lernen Sie das Innenland Mallorcas auf einer Tagestour kennen. Erkunden Sie kleine Bergdörfer, schlendern Sie über Märkte und genießen Sie die lokale Lebensart. 

Start und Ende der Tour: Palma de Mallorca

Kilometer: 212 km

Reine Fahrzeit: 03:30 Std.

Was kann ich erwarten? Schmucke Bergdörfer, turbulente Wochenmärkte, historische Kirchen und mehr.

Ihre Reiseroute durch Mallorcas Innenland

Etappe 1: Inca

Etappe 2: Sineu

Etappe 3: Artà

Etappe 4: Sant Joan

Etappe 5: Felanitx

Etappe 6: Santanyí

Etappe 7: Ses Salines

Etappe 1: Inca

Zwischen Palma de Mallorca und Alcúdia wartet Inca, ein Ort, der einst allein als Handwerks- und Handelsstadt mit vielen Produktionshallen bekannt war. Vor allem wurden hier Schuhe, Stiefel und Jacken aus Leder gefertigt. Doch heute ist Inca mehr als nur eine Industriestadt. Vor allem die guten Einkaufsmöglichkeiten in der zentralen Fußgängerzone locken Jung und Alt in die Stadt. Die Läden und Geschäfte können dabei sehr wohl mit dem Niveau Palmas mithalten. Inca ist besonders bekannt für seine vielen Lederfachgeschäfte. Was sich nicht verändert hat: Noch immer findet donnerstags ein charmanter Wochenmarkt statt, auf dem zum Beispiel Handwerks- und Lederwaren sowie Obst und Gemüse verkauft werden. Extra-Tipp: In den sogenannten Cellers (Weinkeller) finden Sie authentische lokale Küche, gute Weine und ein einzigartiges Ambiente.  

Etappe 2: Sineu

In der Ebene Es Pla, ebenfalls in der Mitte der Insel, liegt Sineu. Die Highlights: der Bauernmarkt, die Kirche "Santa Maria de Sineu" und der alte Jugendstilbahnhof. Jeden Mittwoch ab 9 Uhr kommen viele Insulaner und Urlauber nach Sineu, um auf dem Wochenmarkt vor der Kirche Santa Maria de Sineu zu stöbern und einzukaufen. Dieser Markt gilt unter Kennern als der beste Markt der Insel! Wer früher kommt (ca. 8.30 Uhr), erlebt, wie um Vieh und Gefieder gefeilscht wird. Die erhöht liegende Kirche "Santa Maria de Sineu" kann nur an Markttagen von 10 bis 13.30 Uhr besichtigt werden. Lassen Sie sich nicht abschrecken: Sineu ist neben den gut ausgebauten Strecken von Palma, Inca und Manacor nur über kurvenreiche Landstraßen erreichbar. Aber ein Besuch lohnt sich ganz gewiss. Warum? Hier ist Mallorca noch authentisch - lassen Sie sich einfach treiben. 

Etappe 3: Artà

Artà, Mallorca
Weiter geht es in den Nordosten Mallorcas, nach Artà. Die zauberhafte Stadt ist umgeben von Bergen und kleinen Buchten. Cafés, Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein. Ein großes Thema ist hier der Umweltschutz: Im ca. 5.900 Hektar großen Meeresschutzgebiet "Reserva Marina de Llevant de Mallorca" sowie im Naturpark der Halbinsel Llevant lernt man Mallorcas Natur auf schöne und nachhaltige Art und Weise kennen – inklusive 900 verschiedenen Arten von Meeresbewohnern. Außerdem sollten Sie sich nicht den Ausblick von der bekannten Wallfahrtskirche "Sant Salvador" auf dem Kalvarienberg (auf mehr als 500 Metern Höhe) entgehen lassen. 

Etappe 4: Sant Joan

Nachdem Sie früh beim Wochenmarkt in Artà waren, können Sie sich nach einem Frühstück ins sieben Kilometer weiter südlich gelegene Sant Joan aufmachen. Ein schönes Beispiel für die einheimische, volkstümliche Bauweise ist die Santuari de la Mare de Déu de Consolació, eine kleine (aber schmucke) Kirche rund einen Kilometer vom Ortskern entfernt. In der Dorfmitte steht ein Schild mit der Aufschrift "Els Calderers". Es leitet Sie zu einem edlen und prächtigen Landsitz mit Gutshaus, das zu einer Museumsfinca umfunktioniert wurde. 

Etappe 5: Felanitx

Felanitx, Mallorca
Weiter geht's ins südliche Inland der Baleareninsel, vorbei an Vilafranca und an Weinreben entlang. Felanitx liegt weit entfernt vom Meer, ein Grund, weshalb die Stadt ihren natürlichen und ursprünglichen Charme erhalten hat. Mallorquiner treffen sich hier jeden Sonntag auf dem Wochenmarkt. Besonders bekannt ist die Gemeinde Felanitx für den Anbau von Weißwein-Reben sowie für das Keramikhandwerk. Sie werden auch beeindruckende Mandel- und Obstplantagen bemerken. Zu empfehlen ist der Besuch des Klosters "Santuari de Sant Salvador" aus dem 14. Jahrhundert. Es thront auf 500 Metern Höhe. Von hier aus können Sie bei klarer Sicht über ganz Mallorca blicken. Planen Sie auch gern einen Abstecher zum Hafen Portocolom ein, rund 13 Kilometer südöstlich.

Etappe 6: Santanyí

Fahren Sie weiter durch die Serra de Llevant, bewundern Sie blumengeschmückte Dörfer (z.B. S'Horta, Calonge und S'Alqueria Blanca) und fahren Sie weiter bis zum Ortseingang von Santanyí. Hier wartet ein malerischer Ort mit bewaldeter Felsbucht. Sehenswert ist zum Beispiel die Kirche mitten in der Stadt, die nachmittags zur Besichtigung geöffnet ist. Doch auch ein Spaziergang durch die schmalen Gassen des liebenswerten Ortes lohnt sich. Tipp: An den Markttagen (Mittwoch und Samstag) gibt es frischen Fisch in der Fischhalle. Diese finden Sie ein wenig versteckt in der Casa Cultura. 

Etappe 7: Ses Salines

In Santanyí folgen Sie der Ausschilderung mit der Aufschrift "Colònia de Sant Jordi" und fahren weiter in das Dorf Ses Salines. Der Name stammt von den Salinen, in denen an der Küste Meersalz gewonnen wird. Ein neues Kulturzentrum zeigt moderne Architektur aus Sandstein. Verpassen Sie auch nicht die Bar-Bodega "Llum de Sal". Hier können Sie bestes Salz und besten Wein kaufen. Im "Casa Manolo" ist es immer voll und eng – aber die gegrillten Meeresfrüchte sollten Sie nicht auslassen.