El Teide Teneriffa - Autotour in den Vulkankrater

Mit dem Auto in den Vulkankrater Teneriffas und zum Nationalpark Teide. Schon auf dem Weg hoch zum Pico del Teide sind Sie von einer spektakulären Landschaft und besonders klarer, doch dünner Luft umgeben. Ein atemberaubendes Erlebnis. Wir nehmen Sie mit auf unsere Autoroute durch Teneriffa!  

Start und Ende der Tour: Granadilla de Abona – Pico del Teide

Kilometer: 42 Kilometer

Reine Fahrzeit: ca. 1 Stunde

Was kann ich erwarten? Traumhafte Ausblicke und spektakuläre Landschaften mit Vulkankegeln, Lavazungen und Höhlen in erstaunlichen Farben und Formen.

IHRE AUTOROUTE FÜR DIE TOUR IN DEN VULKANKRATER

Etappe 1: Granadilla de Abona

Etappe 2: Vilaflor

Etappe 3: Boca de Tauce

Etappe 4: Parque Nacional del Teide

Etappe 5: Pico del Teide

Etappe 1: Start in Granadilla de Abona

Sie starten die Autoroute in Granadilla de Abona, im Süden Teneriffas. Die zentrale Lage auf dem Weg zum Parque Nacional del Teide sorgt für einen nicht abreißenden Verkehrsstrom, der sich durch den Ort schlängelt. Nur wenige Touristen legen hier einen Stopp ein. Und das, obwohl die schöne Altstadt des Ortes zum Verweilen einlädt. Eine Sehenswürdigkeit sticht dabei besonders hervor: Die Kirche San Antonio de Padua. Die im 17. Jahrhundert fertiggestellte Pfarrkirche wurde im barocken Stil erbaut. In ihrem Inneren finden sich interessante Schätze, darunter sehr gut erhaltene Altarbilder und Schnitzereien. Das edle Golddiadem von San Antonio und eine silberne Taufschale verlangen besonders nach Aufmerksamkeit. 

Tipp: Sie planen die Tour in den Vulkankrater an einem Wochenende? Dann nehmen Sie sich von dem im Ortskern gelegenen Bauernmarkt Proviant mit. Die aus der Region stammenden Bauern bieten immer Samstags und Sonntags von 8 bis 14 Uhr frisches Obst und Gemüse an. 

Tipp: Fahren Sie auf dem Weg zur nächsten Etappe in Richtung San Miguel. Dann nehmen Sie zwischen Charco del Pino und San Miguel eine nach rechts abzweigende Straße in Richtung El Frontón und Vilaflor. So vermeiden Sie die kurvenreiche Strecke, die von der Autobahnabfahrt El Médano über San Isodro führt. 

Etappe 2: Kurze Pause in Vilaflor

Vilaflor ist mit 1.400 Metern über dem Meer der höchstgelegene Ort Teneriffas, sogar der gesamten Kanarischen Inseln! Das Bergdorf, geprägt vom kanarischen Baustil, verströmt mit seinen malerischen Gärten und seinem außergewöhnlichen Panorama einen ganz besonderen Charme. Nicht nur der Ort selber, auch die Lage ist besonders: In Höhe der Wolkengrenze bildet sich die geschlossene Wolkendecke manchmal unterhalb des Ortes. Dann entsteht der Eindruck, als schwebe Vilaflor über den Wolken. Ein weiteres Naturschauspiel bieten die dort ansässigen und besonders prächtigen Exemplare der kanarischen Pinie. Mit einer rekordverdächtigen Höhe von 45 Metern und einem Durchmesser von drei Metern thronen die Bäume oberhalb des Ortes. Und nicht zu vergessen: Die köstlichen Weine, für die Vilaflor ebenfalls bekannt ist. 

Tipp: Die reine und trockene Luft des Ortes hilft besonders Menschen mit Asthma- und Lungenerkrankungen dabei, ihre Beschwerden zu lindern.

Tipp: Ein Besuch von Vilaflor lohnt sich speziell in den Frühsommer-Monaten: Dann ist der Ort, welcher von kalifornischem Mohn, Mandelbäumen und Margeritenbüschen gesäumt ist, ganz besonders reizvoll. 

Etappe 3: Zwischenstopp am Boca de Tauce Pass

Von Vilaflor geht es über die TF-21 weiter in Richtung des Parque Nacional del Teide. An Etappe 3, dem Boca de Tauce Pass, empfehlen wir einen kurzen Halt. Denn dort, wo sich die TF-38 und die TF-21 treffen, erwartet Sie ein traumhaftes Panorama. Die gesamte Ebene ist von Lava überzogen. Links verlaufen die gezackten Ränder der Llano de Ucanca Ebene und rechts präsentiert sich der markante Sombrero mit seinen hellen Basalt-Abhängen. Über diesem Bild thronend, ist bereits das Ziel der Route zu sehen - der Pico del Teide.

Tipp: Fahren Sie, wenn Sie genügend Zeit haben, die kerzengerade TF-38 mitten durch die Lava entlang. Am Aussichtspunkt „Mirador de Chio“ erwartet Sie mit dem zweithöchsten Vulkan der Insel „Pico Viejo" und einem kleinen Krater eine ganz andere Aussicht als auf dem bisherigen Weg.

Etappe 4: Im Parque Nacional del Teide

Kurz vorm Ziel: Über die TF-21 fahren Sie weiter in den 1954 gegründeten Nationalpark „Parque Nacional del Teide“. Der Park liegt in einer Höhe von 2.000 Metern. Seit 2007 gehört er zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Park umfasst nicht nur den Vulkan "Pico del Teide", sondern auch die südlich von ihm gelegene Caldera – eine kesselartige Vertiefung an Vulkanen. Für Naturliebhaber, aber auch für Reisende, die eine besondere Landschaft erleben möchten, ist der Parque Nacional del Teide zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Je nach Reisemonat erwartet Sie ganz unterschiedliches Wetter: Im Winter ist es meist sehr kalt und es kann Schnee liegen. Der Frühling bringt mildere Temperaturen, die den Schnee schmelzen lassen und die Pflanzen zum Blühen bringen. Auch im Herbst sind milde Temperaturen zu erwarten. Nur im Sommer kann es bis zu 40 Grad heiß werden. Den Nationalpark können Sie alleine oder in geführten Wandergruppen erkunden, als Tagestour, wie wir es Ihnen vorschlagen, oder in Form von mehrtägigen Wanderurlauben. Das Hotel „Parador de Cañadas“ bietet sich als gute Übernachtungsmöglichkeit an. Sind Sie auf eigene Faust unterwegs, finden Sie an den Zufahrtsstraßen und Wanderwegen sogenannte „Miradore", Aussichtspunkte mit besonders interessanten Ausblicken über die Landschaft des Teide-Massivs. Hier laden Picknickplätze und Restaurants zur Rast ein. Die Wanderwege sind je nach Länge und Schwierigkeitsgrad mit Schildern in unterschiedlichen Farben gezeichnet. Auf dem Gipfel des Izaña befindet sich das Observatorio del Teide, die Sternwarte des Gebirges. 

Tipp: Denken Sie daran, sich ausreichend vor der Sonne zu schützen, inklusive Kopfbedeckung! Die Sonne entwickelt besonders in der dünnen Höhenluft eine immense Kraft und verursacht leicht Sonnenbrände.

Tipp: Auch wenn sich kurios geformte Vulkansteine gut als Souvenir machen, es ist strengstens verboten diese mitzunehmen. 

Etappe 5: Auf dem Pico del Teide

Der Berg Pico del Teide ist vulkanischen Ursprungs und mit seinen 3.718 Metern die höchste Erhebung auf der Kanarischen Insel. Nicht nur das, er ist ebenso der höchste Berg Spaniens und einer der höchsten Inselvulkane der Erde. Auf den ersten Blick eher weniger einladend, ist das Gebirgsmassiv doch einen Besuch wert. Viele gut angelegte Picknickplätze, Hütten zum Unterstellen und Restaurants innerhalb des großen Gebiets rund um den Berg machen ihn noch einladender. Die Draht-Seilbahn „Teleférico del Teide“ ermöglicht es, ohne jede Anstrengung von 2.356 bis auf 3.555 Meter Höhe zu fahren – und das in nur acht Minuten. Alle wichtigen Infos zur Seilbahn und Fahrt finden Sie hier: www.volcanoteide.com. Die Fahrt endet jedoch nicht auf dem eigentlichen Gipfel, sondern 162 Meter darunter. Denn der Gipfel selber darf nur von Besuchern mit einer besonderen Genehmigung bestiegen werden, die Anzahl der Aufstiege ist limitiert. Sie möchten ganz nach oben? Eine Genehmigung können Sie ein paar Tage vor Ihrem Ausflug in der Geschäftsstelle des Teide Nationalparks in Santa Cruz oder auf der Website www.reservasparquesnacionales.es beantragen. 

Tipp: Denken Sie daran, dass der Aufstieg sehr anstrengend ist und bis zu sechs Stunden dauern kann. Da die Temperaturen fallen, je näher man der Spitze kommt, sollten Sie wärmere Kleidung mitnehmen und festes Schuhwerk tragen.