Sportreisen Surfen auf Fuerteventura – die besten Surfspots

Surfen auf Fuerteventura: Aus der ganzen Welt pilgern Surf-Fans jährlich auf die kanarische Insel, um sich in die Fluten zu werfen und die besten Wellen zu stehen. Das Hawaii Europas? Kann sein, zumal ein Strand an der Nordküste (Northshore) unter Einheimischen inoffiziell den Namen "Playa Waikiki" trägt. Wer denkt, dass nur fortgeschrittene und professionelle Surfer auf Fuerteventura glücklich werden, der irrt sich. Wir zeigen Ihnen die besten Surfspots Fuerteventuras – für jedes Level und jeweils im Norden, Westen und Osten.  

Routen im: Osten, Westen, Norden 

Für wen geeignet? Wellenreiter, Windsurfer, Kitesurfer und Zuschauer. Anfänger und Fortgeschrittene. 

Surfspot-Übersicht

Surfen in Fuerteventuras Osten

Im Osten der Insel Fuerteventura auf den Kanaren befinden sich die meisten Touristenhochburgen. Doch das heißt nicht, dass es hier nur Sonnencremebuden zu entdecken gibt. Surfer werden sich freuen: Die weißen Sandstrände vor Jandia und bei Corralejo bieten vor allem im Sommer kräftige Wellen. 

Playa de Morro Jable und die Welle "Cruz Roja"

Playa de Morro Jable, Fuerteventura

Playa de Morro Jable

Der helle Sandstrand ist zirka drei Kilometer lang und es gibt Windsurfschulen, in denen Interessierte Kurse belegen können. Vor dem Leuchtturm Faro de Morro Jable warten an manchen Wintertagen perfekte Wellen, die, vom Meer aus gesehen, zur rechten Seite brechen, sogenannte "Righthander". Bei dieser Welle sprechen Kenner von der "Cruz Roja".  

Playa de la Barca

Der nördliche Abschnitt des Strandes Sotavento im Südosten der Insel wird besonders Kite- und Windsurfern gefallen. Der Wind ist hier besonders stark. Im Sommer findet hier auch der jährliche World Cup statt. Wellenreiter sollten sich lieber auf einen der anderen Spots konzentrieren. 

Tarajalejo

Der schwarze Sandstrand ist über einen Kilometer lang und speziell für Windsurfer geeignet. Anfänger und Fortgeschrittene können hier gut erste Stehversuche wagen. 

Surfen in Fuerteventuras Westen

Die Westküste bietet viele Surfspots, die jedoch meist über steinige Offroad-Straßen zu erreichen sind. Aber es lohnt sich: Im Westen von Fuerteventura brechen die Wellen meistens auf einen sanft und gleichmäßig abfallenden Strand – mit konstantem Wellengang. Weiterer Vorteil der Westküste: Die Surfstrände sind viel leerer als zum Beispiel im beliebten Norden der Insel. 

El Cotillo Beach

Eine Schotterpiste führt Sie zu dem relativ langen Sandstrand. Die Wellen brechen hier meist Close-out (Wellen bieten an keiner Stelle einen Einstieg), weshalb die Stelle eher nichts für Fortgeschrittene ist. Die seichten Schaumwalzen eignen sich sehr gut für erste Stehversuche.

Playa de Esquinzo

Geheimer Beachbreak: Diesen Surfspot für Fortgeschrittene kennen (noch) nicht viele Wellenreiter. So gelangen Sie hin: Von El Cotillo oder El Roque aus fahren Sie über eine Offroad-Piste gen Süden. Am trockenen Flussbett angekommen führt eine andere Schotterstraße nach Westen. Bald fällt der Blick auf die von Felsen und Klippen gesäumte Bucht, die besonders bei Flut kraftvolle Wellen bietet. 

Playa de Garcey

Starten Sie in Pájara, fahren Sie in Richtung La Pared und weiter auf den Camino C. Eine Schotterpiste führt Sie zum etwas versteckten Playa de Garcey, der Strand, an dem auch die wenigen Reste des Schiffswracks der American Star liegen. Die Strömungen können stark werden. Deshalb eignet sich der Spot eher für erfahrene Surfer.

La Pared

Playa la Pared, Fuerteventura

La Pared

In La Pared liegen einige – teils deutsche – Surfcamps. Nicht umsonst, denn hier kommt es bei guten Bedingungen zu wirklich lohnenswerten Beachbreaks. Das heißt übersetzt: Die ankommende Welle bricht auf sandigem Untergrund. Der Ort an sich ist eher unspektakulär und hat seine besten Tage definitiv schon hinter sich. Fazit: Surfen und weiterfahren. 

Surfen in Fuerteventuras Norden

Die Northshore Fuerteventuras ist unter Kennern international bekannt und beliebt. Die meisten Strände an der Nordküste der kanarischen Insel sind jedoch eher für Fortgeschrittene geeignet. Eine Ausnahme: Majanicho. Alle Surfstrände im Norden von Fuerteventura sind über schmale Schotterstraßen zu erreichen. 

Kitesurfer in Corralejo

Kitesurfer in Corralejo

Majanicho

Der Strandabschnitt vor dem kleinen Fischerdorf Majanicho liegt relativ windgeschützt, weshalb das Reefbreak (Brechen der Welle über einem Fels- oder Korallenriff) auch von fortgeschrittenen Anfängern gesurft werden kann. Tipp: Surfschuhe anziehen. Das Wasser kann bei niedrigem Wasserstand sehr flach sein – und das Riff sehr scharf. 

Playa Waikiki

Die Bucht im südlichen Teil von Corralejo ist gut geschützt vor starkem Wind und ohne große Strömung. Windsurf-Anfänger finden am Playa Waikiki, der eigentlich Galera Beach heißt, gute Bedingungen, um die ersten Wellen zu stehen. 

Flag Beach

Am Flag Beach kommen nicht nur Sonnenanbeter, sondern auch Wellenreiter sowie Kite- und Windsurfer voll auf ihre Kosten. Der weitläufige Dünenstrand in der Nähe der Stadt Corralejo erinnert stark an die weiten Strände in Kalifornien. Die Bedingungen sind das ganze Jahr über ideal. Equipment kann man sich in der am Strand liegenden Surfschule ausleihen. Es gibt für jede Wassersportart eine eigene Zone.   

Playa Alzada

Hier im Süden von Corralejo steht das Wellenreiten im Mittelpunkt. Besonders auf Anfänger warten hier ideale Verhältnisse. Surfschulen der Umgebung suchen den Playa Alzada mit ihren Anfängerkursen auf.  

Autor

Michelle Ohl