Wallis Walliser Originale

Das Wallis hat nicht nur Natur zu bieten. Der Kanton begeistert Besucher mit Ringkuhkampf, Alphornbläsern, der Grand-Dixence-Staumauer und Bernhadinern als Lebensretter.
Alphornspieler

Tiefe Töne - François Morisod ist Experte für Alphörner

Da ist Musik drin. Aber wie kommt sie raus? Ganz einfach, findet der Kunsttischler François Morisod (53): "Ein Alphorn spielt man wie eine Trompete. Durch Vibration der Lippen." In seiner Werkstatt fertigt der Walliser mit dem Alm-Öhi-Bart jährlich rund 20 Alphörner. Instrumente wie aus dem Manufactum-Katalog: Fünf bis acht Jahre muss das Holz der Schweizer Rottanne trocknen, ehe man es verarbeiten kann, zwei Wochen ist Morisod mit einem Stück beschäftigt, oft länger – etwa wenn der Trichter aussehen soll wie ein Enzian. Seine Kunden sind die knapp 200 aktiven Alphornspieler der Region, vor allem in Nendaz. Oder einer der Enthusiasten, die sich die Gipfel-Trompete stumm ins Wohnzimmer stellen. Aus gutem Grund: Bläst ein Anfänger hinein, klingt das oft erbärmlich.

Mit Alphorngruppe und -quartett, -kursen und einem -festival gilt Nendaz als "Hauptstadt des Alphorns"

Der Stausee im Bezirk Hérens des Wallis.

Mit einer Höhe von 285 Metern gilt die Grande-Dixence-Staumauer als höchste der Welt. Jährlich speichert sie 400 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Lac des Dix. Besichtigungen sind möglich. 

 

Ringkuhkampf der Ehringer-Rasse.
Christian Perret/ swiss-image.ch
Kampflustige Kühe im Duell.

Kampflustige Kühe: Ringkuhkampf

Im Frühling und Herbst nehmen es die weiblichen Tiere der Eringer-Rasse beim Ringkuhkampf miteinander auf. Abgerichtet sind sie nicht, sie kämpfen in Duellen um die natürliche Rangordnung. Die Kuh, die sich abdreht, verliert. Jene, die sich gegen alle durchsetzt, wird Königin.

 

Bernhardiner
Walter Schmitz
Bei diesen süßen Bernhardinern geht Hundliebhabern das Herz auf.

Heimatliche Hunde: Bernhardiner

Legendäre Lebensretter: Bernhardiner Barry rettete im 19. Jahrhundert 40 Lawinenopfer. Bis heute werden seine Artgenossen im Hospiz auf dem Großen St. Bernhard gezüchtet.

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Autor

Verena Carl