Spuk im Urlaub Die besten Grusel-Reiseziele für Halloween

Wir stellen Orte mit Gänsehaut-Faktor vor! Etwa das Schloss Bran von Dracula in Transsilvanien, das Spukschloss Kronborg in Dänemark und das ehemalige Gefängnis Bodmin Jail in Cornwall mit spukenden Einwohnern.
Glamis Castle in Schottland

Wer Spuk und Grusel mag, der kann dem heimischen Halloween-Wahnsinn entfliehen und sich woanders erschrecken lassen. In Geisterschlössern zum Beispiel, auf einer verlassenen Puppeninsel oder in einem unterirdischen Labyrinth. Wir flüstern Ihnen zehn gruselige Reiseziele zu Halloween, die Ihnen mit Sicherheit Gänsehaut bescheren werden. 

10 gruselige Reiseziele zu Halloween: 

  1. Dracula Schloss, Rumänien
  2. Schloss Kronborg, Dänemark
  3. Bodmin-Jail, England
  4. Puppeninsel, Mexiko
  5. Glamis Castle, Schottland
  6. Botanischer Garten in Lucca, Italien
  7. Insel Hashima, Japan
  8. Katakomben von Paris, Frankreich 
  9. Myrten-Plantage, Louisiana, USA 
  10. Kasteel de Goede Hoop, Südafrika

Transylvanien

Dracula Schloss, Rumänien

Sie mögen es gruselig? Die Wälder Transsilvaniens sind Schauplatz für etliche schauerliche Geschichten in Buch und Film über Vampire und Wölfe. Unter anderem befindet sich auch hier das Castelul Bran (Schloss Bran), Heimat des Grusel-Grafens Dracula aus dem berühmten Vampirroman von Bram Stokers. Inspiriert wurde der irische Schriftsteller von der Legende um den Fürsten Vlad III. Draculea. Der grausame Herrscher regierte im 15. Jahrhundert das Fürstentum der Walachei und spießte seine Gegner angeblich mit Vorliebe auf Holzpfählen auf. Seinen Wohnsitz hatte Vlad allerdings wohl nur vorrübergehend auf dem Schloss Bran – als er für einige Monate dort eingesperrt gewesen sein soll. Die vielen Türme und Schießscharten, dunklen Gänge und Grüfte der Burg sorgen bis heute für einen richtigen Gruselfaktor.

Schloss Kronberg

Schloss Kronborg, Dänemark

Einst war Schloss Kronborg auf der dänischen Insel Seeland Kulisse für William Shakespeares "Hamlet". Im Jahr 2005 wurde es zum Gruselschloss. In Zimmer 14 sollen merkwürdige Dinge passiert sein: Kerzen haben sich selbst entzündet, Türen schlugen von allein zu und Flaschen fielen aus den Regalen. Auch von Leichengeruch war die Rede. Einer Hellseherin gelang es schließlich, die Geister zu vertreiben. Heute kann man das Schloss – jetzt wieder spukfrei – besichtigen.

Bodmin-Jail, England

Gruselpotential hat ebenfalls das ehemalige Gefängnis Bod Minjail in Cornwall, am Rande vom Moor gelegen. Bis 1862 wurden Hinrichtungen hier öffentlich durchgeführt. Seit der Schließung im Jahre 1927 soll es in der Ruine spuken. Die Schreie und das Stöhnen der Gefolterten sollen bis heute aus den Zellen dringen. Ganz Mutige können im Bodmin Gefängnis übernachten.

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Puppeninsel, Mexiko

Puppeninsel Mexiko
In der Nähe von Mexiko-Stadt wartet ein spezieller Grusel-Ort, an dem sich Besucher ständig beobachtet fühlen: Auf einer Insel Isla de las Muñecas in den Kanälen von Xochimico, seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe, sind Hunderte von Puppen an Bäumen aufgehängt – einige ohne Kopf, alle von der Witterung heruntergekommen. Eine Legende besagt, dass die sogenannte Puppeninsel von Julián Santana Barrera, genannt Don Julián, erschaffen wurde. Er war der angeblich einzige Bewohner dieses Ortes. Als er 1951 am Ufer die Leiche eines ertrunkenen Mädchens entdeckte, fühlte er sich seither von ihrem Geist verfolgt. Um diesen zu beruhigen begann er, weggeworfene Puppen zu sammeln und an die Bäume zu hängen. Im Jahre 2001 starb Don Julián, doch seine Insel wurde so gelassen wie sie war. 

Glamis Castle, Schottland

Wenige Kilometer nördlich von Dundee in Schottland befindet sich das Glamis Castle. Das Schloss mit vielen Erkern und Türmchen war nicht nur Geburtsstätte von Königin Elisabeth und ihrer Schwester, sondern – so erzählt man sich – auch ein Ort für Geister. Im 19. Jahrhundert soll dort ein behindertes Kind vor der Welt versteckt worden sein und seitdem durch das Schloss spuken. Zudem jammert der ruhelose Geist von Earl Beardie im Hof des Schloss lautstark über den Verlust eines Kartenspiels. Für ein weiteres Gespenst, die Graue Lady, ist in der kleinen Schlosskapelle extra ein Platz reserviert. An Halloween können Besucher das Schloss im flackernden Kerzenlicht einer Laterne erkundet werden.

Villa Mansi, Lucca

Botanischer Garten in Lucca, Italien

Der botanische Garten im Zentrum von Lucca in Italien ist mit einer gruseligen Legende verknüpft: Im 17. Jahrhundert soll die Edelfrau Lucida Mansi ihre Liebhaber nach der Liebesnacht umgebracht haben. Als ihre Schönheit mit dem Alter zu schwinden begann, schloss sie einen Pakt mit dem Teufel. Dieser versprach ihr 30 weitere Jahre Jugend, Geld und jede Menge Liebhaber, bezahlen sollte sie mit ihrer Seele. Als der Teufel diese in der Nacht des 14. August 1646 einforderte, versuchte Lucida zu entkommen. Doch der Teufel holte sie ein und brachte sie in einem brennenden Wagen fort. Am Lucca-See im botanischen Garten verlor sich Lucidas Spur. Bis heute behaupten Besucher, ihr Gesicht unter der Oberfläche des Sees gesehen zu haben. Bei Mondlicht soll der eine oder andere bereits den brennenden Wagen im Botanischen Garten entdeckt haben, andere sahen Lucida als nackten Geist in der Nähe der Stadtmauer, wie sie zum See wandelte.

Insel Hashima, Japan

Hashima Island
Heute können sich Besucher der verlassenen Insel Hashima in Japan (südwestlich von Takashima) wohl kaum vorstellen, dass es sich früher um einen der am dichtesten bevölkerten Orte der Welt handelte. Warum? Auf Hashima befand sich einst eine Kohlemine, die im Zweiten Weltkrieg auch als Kriegsgefangenenlager für Zwangsarbeiter diente. Im Jahr 1974 wurde das Werk stillgelegt und die Arbeiter verließen die Insel zügig. Von Nagasaki aus starten geführte Touren nach Hashima. Der Gruselfaktor wird garantiert! Wem das zu weit ist, kann hier vorbeischauen. Vorsicht, schon die Website ist gruselig! 

Katakomben von Paris, Frankreich 

Am Eingang der Pariser Katakomben hängt als Begrüßung die Botschaft "Arrête, c'est ici l' empire de la mort", was so viel bedeutet wie "Vorsicht, hier beginnt das Reich des Todes." Passend, denn im unterirdischen Irrgarten liegen Knochen von über sechs Millionen Menschen. Die Überreste der Toten vom "Friedhof der Unschuldigen" ("Cimetière des Innocents") wurden im 18. Jahrhundert und im Zuge der Überfüllung der Friedhöfe dorthin überführt. Am besten jetzt Kurztrip nach Paris buchen, zum Beispiel auf auf www.lastminute.de.

Myrten-Plantage, Louisiana, USA 

Auf der Myrten-Plantage in Louisiana haust Chloe, der Geist einer Sklavin. Dieser tauchte Geschichten zufolge auf einem Foto auf, das im Jahr 1992 aufgenommen wurde. Die Plantage sollte eigentlich nur für die Versicherung fotografiert werden. Doch auf dem Bild dann ein gruseliger Fund: die Erscheinung eines Mädchens am Fenster des Hauses. Mysteriös!

Festung in Kapstadt

Kasteel de Goede Hoop, Südafrika 

Spuk im ältesten Gebäude Südafrikas? Eigentlich ist die Festung Kasteel de Goede Hoop in Kapstadt, erbaut zwischen 1666 bis 1679, eine richtige Augenweide. Doch im Inneren passierten Hunderte Jahre lang merkwürdige Heimsuchungen von Geistern. Dahinter soll der ehemalige Gouverneur Pieter van Noodt stecken, der angeblich mit seinem schwarzen Hund durch die Gemäuer der Festung wandelt. Eine Führung durch die geschichtsträchtigen Hallen ist empfehlenswert – und wirklich aufregend! 

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Autor

Jesscia Avenell