Italien Die schönsten Strände in der Toskana

Nach Kunst und Kultur in der Hitze der Stadt erfrischt ein Sprung ins Mittelmeer. Schön für Schwimmer und Taucher: Das Wasser der Toskana gilt meist als sehr sauber.
Vada Beach in der Toskana

Die Strände in der Toskana: Zu weiß, um wahr zu sein 

Italien Toskana Florenz

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Entzückend sieht der Strand aus. Türkises Wasser, feiner Sand: Geradezu maledivisch wirken die »Spiagge Bianche« südlich von Livorno an der etruskischen Küste. Die Italiener führen hier ihre Hunde spazieren, surfen – oder versuchen sich als Stand-Up-Paddler im flachen Mittelmeer. Allerdings bleiben sie dabei meistens unter sich, denn eine ganz weiße Weste haben die »Weißen Strände« nicht. Unweit der Küste steht nämlich eine Sodafabrik, über Jahre wurden von dort Chemikalien ins Meer gespült, die den Sand ausgeblichen haben und die Wasserwelt so karibisch wirken lassen. Die Einheimischen stört es nicht, sie kommen unverzagt. Denn »Vada Beach« (siehe Bild oben), wie er auch heißt, ist längst eine kleine Kultmeile: superfotogen und vielleicht der schönste schmutzigste Strand der Toskana - und der Welt. 

Torre Mozza

Der Strand bei Piombino verdankt seinen Namen einem 500 Jahre alten Wachturm und ist beliebt bei Familien. Das Meer ist flach und grün, ein naher Pinienwald spendet Schatten. Spannend: Gut zehn Meter hinter dem Ufer verlaufen unter Wasser die Reste einer alten römischen Straße. 

Cala Violina

Die felsige Violinenbucht südlich von Follonica ist wenig besucht und von feinem Sand bedeckt. Wer darüber spaziert, hört ihn knatschen, die Geräusche sollen an das Spiel einer Geige erinnern. Vom Parkplatz bis zum Wasser ist es recht weit – dafür punktet die Bucht mit Naturbelassenheit, Sauberkeit und Romantik. 

Spiaggia di Calignaia

Im Süden von Livorno liegt der Streifen aus Stein und Kies, versteckt unter einer großen Brücke. Die Badegäste schauen direkt ins glasgrüne Meer. Wegen der Felsen ist das Wasser hier besonders klar. Wer nach dem Schwimmen Hunger hat: Das Restaurant »Il Romito« liegt gleich um die Ecke. 

La Cala del Leone

Der Strand liegt nahe der Spiaggia di Calignaia – ein Traumplätzchen nicht nur für Sonnenanbeter, sondern auch für Klippenspringer. Von der Steilküste und vorgelagerten Felsbrocken hüpfen Mutige ins klare, ruhige Meer. Oft ankern Boote in der kleinen Bucht, in der sich auch gut schnorcheln lässt. 

Forte dei Marmi

Im mondänen Badeort der Provinz Lucca kosten manche Liegen über 100 Euro am Tag – dank prominenter Gäste. Thomas Mann lag hier schon in der Sonne, heute lässt sich Tenor Andrea Bocelli öfter sehen. Die ligurische Küste ist offen und weit, an Westwind-Tagen kann man prima in den Wellen baden. 

Pineta del Tombolo

Vom Pinienwald umschlossen, verbindet dieser Strand die Orte Castiglione della Pescaia und Marina di Grosseto. Das Ufer fällt flach ab, Kinder können hier nach Herzenslust toben. Auch die Nachbarstrandabschnitte Spiaggia di Ponente und Spiaggia di Levante eignen sich gut fürs Sonnenbad.