London Spaziergang an der Themse

Schon beim Anflug auf London kann man das London Eye aus der Luft erkennen. Seit dem Jahr 2000 steht das 135 Meter hohe Riesenrad am Ufer der Themse und ist längst nicht mehr aus der Stadt wegzudenken. Bei einer Fahrt in einer der 32 Glaskabinen bekommt man ein Gefühl für die Ausmaße der Riesenmetropole. Tagsüber reicht der Blick bis zu 40 Kilometer weit, abends schaut man über ein nicht enden wollendes Lichtermeer. Eine Fahrt dauert 30 Minuten – wer vorher nicht Schlange stehen will, sollte unbedingt online Tickets reservieren (www.londoneye.com).

Weiter entlang der Themse gelangt man zum Southbank Centre, in dem sich die Hayward Gallery befindet. Wer zeitgenössische Kunst mag, legt hier einen Zwischenstopp ein, wer sich mehr für Impressionismus interessiert, geht weiter über die Waterloo Bridge in die Courtauld Gallery im Somerset House. Dort kann man Gemälde von Manet und Renoir bestaunen und anschließend vom Café aus den Blick auf die Themse.

Folgt man dem Lauf des Flusses weiter, erblickt man in kurzer Zeit den beliebtesten Foto-Spot der Stadt: Die Millennium Bridge von Stararchitekt Norman Foster. Weil kaum ein anderes Panorama so sehr nach London aussieht wie das hinter der futuristischen Brücke, drängeln sich hier die Touristen mit ihren Kameras. Danach ziehen sie weiter in die Tate Modern, die seit ihrer Eröffnung 2000 zu den größten Besuchermagneten der Stadt zählt. Durchschnittlich vier Millionen Menschen schauen sich jährlich in der stillgelegten Bankside Power Station Gegenwartskunst an und genießen den Ausblick aus dem Bar-Restaurant im 7. Stock.

Wenige Schritte weiter liegt eine völlig andere Welt. Im Globe Theatre werden Theaterstücke wie zu Zeiten Shakespeares aufgeführt. Der runde Bau wurde wie das Original von 1576 mit offenem Dach und Putz aus Ziegenhaar und Sand gebaut. Entweder schaut man sich hier abends ein Stück an oder nimmt tagsüber an einer geführten Tour teil, die alle 15 bis 30 Minuten startet.

 

Tower of London
Philip Koschel
Der Tower of London

Noch weiter zurück in die Vergangenheit Londons reist man im Tower of London. Die mittelalterliche Burg, in der die Kronjuwelen lagern, erreicht man über die Tower Bridge. Hinter den Festungsmauern der Weltkulturerbestätte vermitteln Ausstellungen ein eindrucksvolles Bild vom Leben zur Zeit Edward I. oder der Tudors. Am besten erkundet man diese bei einer beafeater-Tour, einer Führung mit einem königlichen Leibwächter in rot-schwarzer Montur, der Geschichten über Intrigen und Hinrichtungen zum Besten gibt.

Entlang der Themse in London zwischen Tower und Westminster Bridge können Sie auf rund fünf Kilometern Sehenswürdigkeiten wie London Eye, Millennium Bridge und Tate

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