Sylt Szene-Restaurant Sansibar

Sansibar Strandbar Sylt

Der kennt sie also alle. An einem Tisch in der "Sansibar" sitzen zwei Männer und eine Frau um die fünfzig und unterhalten sich mit Herbert Seckler, 63, dem Betreiber des Restaurants. Seckler steht vor ihrem Tisch, ein dicklicher Mann, graues Poloshirt, silbergraue Haare, im Nacken stoßen sie auf den Kragen. Er lacht, sein Gesicht strahlt, sein Bauch wippt ein bisschen. Die drei Gäste strahlen zurück und wirken dankbar, als würde der Gastwirt etwas vom Glamour der ganzen prominenten Besucher seines Restaurants auf sie übertragen, wie Sporen des Ruhms, die an seiner Kleidung hängen. Dabei sind gerade gar keine Stars da. Aber sonst. Die gehen hier doch hin.

Das tun sie jetzt seit fast 40 Jahren. Herbert Seckler ist im schwäbischen Wasseralfingen geboren. Als gelernter Koch arbeitete er in den frühen Siebzigern im "Hotel Savoy" in Davos. Dessen Leiter war gleichzeitig Geschäftsführer des Restaurants "Moby Dick" auf Sylt, und eines Tages fragte er Seckler, ob er nicht mal im Sommer dort kellnern wolle? Seckler wollte gern, ein Job am Meer, das musste doch schön sein. So hat er 1974 das Angebot bekommen, auf Sylt zu arbeiten, verliebte sich in die Insel und entschied sich zu bleiben.

1978 machte er die "Sansibar" auf, zunächst nur eine Strandbude. Vier Jahre später brannte sie ab, aber Seckler ließ sich nicht unterkriegen und baute sie wieder auf. Größer und schöner. Die Liebe zur Insel war stärker als die Flammen. Und da schien das Schicksal zu sagen, Herbert, du hast dich wacker geschlagen, jetzt vergolde ich dir deine Bude mal. Also schickte es wenig später den Journalisten Peter Boenisch, Sprecher der Regierung von Helmut Kohl und Vertrauter von Zeitungsmagnat Axel Springer, und der mochte den Herbert so gern, dass er wiederkam – mal mit dem amerikanischen Botschafter, mal mit einem Millionär aus dem Ruhrgebiet, und sie alle erzählten ihren Freunden, was für ein feiner Kerl der Seckler doch sei. Der Durchbruch kam, als Starfotograf und Playboy Gunter Sachs die Strandbude für sich entdeckte. Jetzt wehte ein bisschen internationaler Glamour, die "Sansibar" wurde ein Restaurant, wo man hinging.

Es war ein bisschen wie in einem Meditationszentrum mit umgekehrten Regeln: Viele Gurus geben gewöhnlichen Leuten das Gefühl, sie seien etwas Besonderes. Herbert Seckler gab Stars das Gefühl, sie seien ganz normal. Das fanden die super. Heute ist die "Sansibar" eine perfekt organisierte Bewirtungsfabrik in den Dünen. In der Hauptsaison kochen und servieren etwa 180 Mitarbeiter hier bis zu 3000 Gerichte am Tag. In den Achtzigern hat Seckler sich unter dem Strandhafer einen Keller für den Wein bauen lassen, da lagern jetzt gute 30 000 Flaschen, etwa 1800 Sorten. Aus der  ehemaligen Snackbude ist ein Markenimperium geworden, und Herbert Seckler gilt neben Jürgen Gosch, dem anderen Gastrokönig, als einer der reichsten Männer der Insel. Die Einwohner von Sylt erzählen sich gern, dass beide sich angeblich mal bei einem Strandspaziergang trafen und einer gesagt habe: "Mensch, ich habe mittlerweile so viel Geld, ich könnte die ganze Insel kaufen." Darauf der andere: "Ich verkaufe aber nicht." Herbert Seckler geht noch ein wenig herum, sagt Hallo, legt einem Gast im Vorbeigehen kurz die Hand auf die Schulter, bis er sich dann doch mal an einen Tisch setzt, um ein bisschen zu reden. Wusste er damals, dass er eine Goldmine aufgemacht hatte? Er schüttelt den Kopf. "Ich hatte mehrere Jahre im Ausland gearbeitet, darum kannte ich diese ganzen Leute wie Peter Boenisch gar nicht", sagt Seckler, der heute in Rantum lebt, nicht weit von der "Sansibar" entfernt. "Ich war zudenen so entspannt und höflich wie zu jedem anderen Gast." Wer kommt denn heute so Bekanntes? Boris Becker, heißt es? Udo Lindenberg, hört man? Und Til Schweiger? Seckler winkt ab. "Namen gibt’s nicht", sagt er. "Wenn ich einen erwähne, muss ich alle erwähnen."

 

Sansibar gekreuzte Säbel
Walter Schmitz
Markenzeichen des Restaurants: die gekreuzten Säbel

Es hat eine hübsche Ironie, dass Menschen, die jeder kennt, in der Welt des Herbert Seckler keine Namen haben, während auf vielen Gegenständen Namen stehen, und zwar die von Sponsoren. Auf den Strandkörben leuchten die gelben Buchstaben von Optiker Bode, für die Stühle im Restaurant  bedankt man sich bei Champagne Lanson, die Kissen auf den Stühlen hat das Unternehmen Hunter übernommen, es stellt Accessoires für Hund, Katze und Pferd her, aber Herrchen und Frauchen sollen es schließlich auch bequem haben. Sogar der wärmende Handtuchhalter auf dem Herrenklo trägt eine Plakette, es handelt sich um den "Top-Badwärmer Salsa 1" der Firma Bemm bei Hildesheim. Draußen hängt an der Wand ein Schild mit einem Mercedesstern, darunter steht: "Mercedes-Benz parking only, others towed at owner’s expense" – hier parken nur Wagen von Mercedes, andere werden auf Kosten des Besitzers abgeschleppt. Die "Sansibar" wirkt wie eine Kultstätte: Als huldigten die Besucher den Marken, den Stars, dem Seckler.
 

Gründer der Sansibar Herbert Seckler
Walter Schmitz
Gründer der Sansibar Herbert Seckler

Und was bekommen die Gäste dafür? Vor allem bekommen sie richtig gutes Essen. Der Gourmetführer Gault Millau hat Seckler 2009 zum "Restaurateur des Jahres" erklärt, ein Jahr zuvor zeichnete das Magazin Der Feinschmecker die "Sansibar" als "Bestes Szenerestaurant" aus. Eine klare Stilrichtung der Küche ist schwer zu erkennen, unter dem Rote-Bete-Carpaccio mit Parmesan und Trüffeldressing (12 Euro) steht das Sashimi vom Thunfisch mit Kapern-Limonen-Dressing (19 Euro). Bei vielen Gerichten ist angemerkt, von welchen Lieferanten die Zutaten kommen, sei es der Käse von der Käse-Ecke Waltmannin Erlangen oder das Lamm vom Gänsehof aus Keitum. Eigentlich könnte alles Mögliche auf der Karte stehen, solange es erstklassig ist. Aber das Essen allein kann es nicht sein, andere gute Restaurants gibt es genug. "Die Leute kommen, um Leichtigkeit zu erleben, und dazu gehört auch, dass sie mal mit einem luxuriösen Mercedes eine Probefahrt machen können", sagt Herbert Seckler. Zu dieser Leichtigkeit passt es nicht, dass er jedes Jahr in der Weihnachtszeit ein Essen für Obdachlose veranstaltet. Das sollen die Gäste gar nicht erst mit ihm verbinden, darum spricht er nicht darüber, die Frage allein nervt ihn schon. "Ich verkaufe Fröhlichkeit. Meinem Personal sage ich immer: Macht die Leute glücklich. Darum geht’s."

Und das gelingt dem Personal bestens. Die Kellnerinnen und Kellner sind etwa Mitte zwanzig und sehen ziemlich gut aus, sie begrüßen jeden Gast mit einem Lächeln, und wenn sie am Tresen auf ein Gericht aus der Küche warten, machen sie zusammen Quatsch, eine Atmosphäre wie in einer großen WG. Ein Paar mit einem kleinen Jungen hat sich an einen Tisch am Fenster gesetzt, der Junge quengelt und findet den Platz blöd, aber man hört es dem Quengeln schon an: Er fände jeden anderen Platz auch blöd. Ein Kellner mit kurzen blonden Haaren überbringt den Eltern die Karten und kommt nach ein paar Sekunden noch einmal mit einem Kinderbuch zurück. Er setzt sich neben den Jungen, sofort ist Ruhe. Zusammen lesen und reden und lachen sie ein wenig, nach ein paar Minuten geht der Kellner wieder, das Kind liest weiter, alle sind glücklich, Mission erfüllt.

Vielleicht werden den Eltern später die gekreuzten Säbel auf seinem Sweatshirt auffallen, vielleicht werden sie auch bemerken, dass jeder Kellner ein Kleidungsstück mit diesem Logo trägt: Es ist Kleidung aus der Sansibar-Kollektion, die Säbel sind das Markenzeichen des Restaurants. Mittlerweile gibt es mehrere Produktlinien, von der Kleidung über Lebensmittel bis zum Champagnerglas. Das Poloshirt für Kinder kostet 69 Euro, die 350 Gramm Fleur de Sel gibt es für 19,90 Euro. Das ist viel Geld, aber noch interessanter ist eigentlich der vergleichsweise günstige Sansibar-Autoaufkleber für 2,50 Euro. Er prangt an vielen Autos auf der Insel, und es soll sich wahrscheinlich um eine Botschaft an die anderen Verkehrsteilnehmer handeln: "Guck, ich war in der 'Sansibar'", wo der Jürgen Klopp und die Maybrit Illner auch schon waren und wo der Michael Stich seine Hochzeit gefeiert hat. Und vielleicht hat der Heiner Lauterbach ja mal mit seinem Gesäß auf dem gleichen Hundeaccessoireherstellersitzkissen gesessen wie ich.

 

Essen im Sansibar
Walter Schmitz
Nicht nur optisch toll: das Essen im Sansibar

Der Aufkleber ist ein Bekenntnis zum Glauben an die Marke Sansibar und damit zum Konsum, der das ganze Leben auf der Insel prägt, vom Luxusuhrengeschäft in Westerland bis zur teuren Zweitwohnung im alten Friesenhaus in Hörnum. Herbert Seckler wurde angeblich mal von Gästen gefragt, warum es bei ihm so teuer sei. Er soll gesagt haben, sie seien halt unter die Piraten gefallen. Daher die Säbel. Manchmal scheint es, als habe die "Sansibar" mit der Zeit ein Eigenleben entwickelt, das niemand mehr kontrollieren kann: In der Hauptsaison galoppieren die Kellner zwischen Küche und Tischen hin und her, und manchmal ist es so voll, dass die Leute sich in die Dünen setzen und den Teller auf ihren Schoß stellen, dann geht alles drunter und drüber. Der Chef versucht, sie alle zu speisen, ob sie in High Heels kommen oder in Flip-Flops, und wer sich den Rotbarsch mit gebratenem Speck, scharfer Tomate und Parmesan für 24 Euro nicht leisten kann oder will, der isst halt einen Erbseneintopf für acht Euro, das Lächeln kriegt er trotzdem. Bei den Gästen hapert’s mitunter am Lächeln, einige werden am Telefon unflätig, weil sie keinen Tisch mehr bekommen, und manchmal schnappen ihre Hunde nach den Kellnern, zum Glück ist noch nie etwas Schlimmes passiert.

Gleich zwei steinerne Buddhas rekeln sich im Sand vor der "Sansibar". Aber der wahre Erleuchtete hier ist eigentlich der rundliche Herbert Seckler, der im Zentrum des Bewirtungswahnsinns hockt, und manchmal Sachen sagt, die er auch in einem Aphorismen-Bändchen veröffentlichen könnte. "Ich glaube ans Chaos", sagt er, als er sich seinen Laden so anschaut. "Alles Außergewöhnliche auf der Welt ist aus dem Chaos entstanden." Was hat er über die Menschen gelernt in den vielen Jahren hier? "Wir wissen nichts", sagt er. "Je mehr ich gelernt habe, desto mehr wusste ich, dass ich nichts weiß." Das hat doch schon mal ein berühmter Mensch gesagt… Jan Böhmermann? Iris Berben? Wir kommen nicht drauf. Manchmal wird es Herbert Seckler dem Vernehmen nach aber doch ein bisschen zu turbulent, dann setzt er sich angeblich draußen auf eine Bank und raucht eine. Über der Tür des Restaurants hängt ein Schild, darauf steht WELCOME TO PARADISE. Es ist aber nicht draußen angebracht, sondern drinnen, man liest es also in dem Moment, in dem man rausgeht. Ein wirklich blödes Versehen.

Tipps für Restaurants mit Meerblick auf Sylt:

Westerland: Badezeit
"Milch – die köstlichste Gabe unseres Lebens" steht in großen alten Lettern an einem Holzbalken über der Bar des Restaurants "Badezeit": Vor rund 100 Jahren war es noch ein sogenanntes Milchkurhaus, in dem die Badegäste sich mit frischer Milch stärkten. Das Haus liegt nur einen Steinwurf entfernt von Westerlands Zentrum, und mit seiner weiß lackierten Holzvertäfelung, den breit gestreiften Markisen und dem Logo in Jugendstil-Schrift atmet es noch immer ein wenig vom Geist des frühen 20. Jahrhunderts. Wir schauten verträumt aufs Meer hinaus und dachten, Mensch, da draußen schwammen die Fische vor Kurzem noch, die jetzt als Filets mit Pommery-Senfsauce und Bratkartoffeln auf den Tisch kommen. Knapp 20 Euro kostet das Fischgericht, Wind und Weite inklusive.
Adresse: Südliche Strandpromenade am Übergang zur Friedrichstr, Tel. 04651 834020; www.badezeit.de

Wenningstedt: Gosch am Kliff
Seit 2012 hat die Restaurantkette Gosch auch am Strand von Wenningstedt eine Filiale – das Gebäude mit den hohen Glaswänden und dem geschwungenen, von Gras bewachsenen Dach will eine Düne versinnbildlichen, sieht dabei aber ein wenig aus wie eine Vierschanzentournee für Langusten. Drinnen glitzern Fisch und Meeresfrüchte in großer Auswahl auf ihrem Bett aus Eiswürfeln. An der Grillstation wird alles frisch auf den Rost geworfen, ab etwa 14 Euro für ein tadelloses Hauptgericht ist man dabei. Das Personal ist schwungvoll und freundlich, und doch kann es mit seinem Charme nicht so ganz gegen das etwas kaufhauseske Flair des Gesamtbilds anstrahlen. Gleichwohl lieben die Gäste es hier; bei der Eröffnung war der Andrang angeblich so groß, dass Inhaber Jürgen Gosch die Türen eine Stunde früher öffnete, damit es keine Verletzten gab. Jeder möge selbst entscheiden, ob er das für ein gutes Zeichen hält.
Adresse: Dünenstr. 17a, Tel. 04651 9959490; www.gosch.de

List: L. A. Sylt
Die Initialen stehen für "Lister Austernperle" und die leckeren Austern mit gebuttertem Friesenbrot  für 2,90 Euro pro Stück stehen ganz oben auf der Karte. Angeboten wird außerdem eine kleine Auswahl an Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichten, dazu gibt’s noch die Stille des Meeres am Watt, das reicht den meisten Gästen. Neben dem Tresen hängt eine Liste von Gästen und Leuten aus dem Ort, die am 1. Januar "angebadet" haben: Wer’s wagt, läuft am ersten Tag des Jahres unter lautem Gejohle kurz in die bitterkalte Nordsee, zur Belohnung gibt’s danach etwas Warmes und einen Schnaps, hält ja sonst keiner aus.
Adresse: Mannemorsumtal, Tel. 04651 2999396

Rantum: Samoa Seepferdchen
Wenn Sie in der "Sansibar" keinen Tisch bekommen haben, können Sie sich weinend in das Lenkrad Ihres Mietwagens verbeißen – oder Sie fahren die Hörnumer Straße ein paar Minuten in Richtung Rantum und biegen links ab zum "Seepferdchen". Da gibt’s auch hohe Dünen, lockere Kellner und frische Fisch- und Fleischgerichte. Steht unter den Desserts, geht aber in seiner Größe auch als Hauptgericht durch: der Blaubeerpfannkuchen, dicke Beeren in fluffigem Teig, darauf Zimt, Zucker und eine Kugel Vanilleeis, die den Pfannkuchen langsam umarmt, während sie dahinschmilzt (7,80 Euro).
Adresse: Hörnumer Str. 70, Tel. 04651 5579; www.samoa-seepferdchen.de

Kampen: Sturmhaube
Wie ein riesiges Schiff mit Reetdach liegt die "Sturmhaube" in Kampen am Meer, mit ihrem runden Vorbau, auf den ständig der Wind eindrischt – bei der Reservierung können Sie sich einen Platz geben lassen, von dem Sie Watt- und Seeseite anschauen können. Seit 1915 gibt es hier schon einen Gasthof, heute steht die moderne Einrichtung in einem angenehmen Kontrast zu dem alten Gebäude. Die Preise liegen eher über dem Durchschnitt, ein Gericht wie die Wildfrikadelle mit Steinpilz-Rahm-Gemüse und Kartoffelplätzchen schlägt mit 20,50 Euro zu Buche. Wer nur einen Kaffee trinken und ein Stück Kuchen essen möchte, wärmt sich wintertags im Kaminzimmer am knisternden Feuer.
Adresse: Riperstig 1, Tel. 04651 995940; www.sturmhaube.de

Hörnum: Südkap
Westerland mit seinen vielen teuren Boutiquen hat mitunter etwas von Düsseldorf mit Tidenhub, ganz anders als das kleine Hörnum im Süden. Von gleich drei Seiten wird der Ort vom Meer umfangen, nachts tastet der Leuchtturm mit seinem weißen Strahl das Meer und die Dünen ab. Nahe dem Leuchttur liegt auch das "Südkap". Der Innenraum wirkt wie ein großes Wohnzimmer, die Wände sind hellgrau wie das Meer im November, die Küche serviert Bodenständiges wie das Dorschfilet in Kräuterkruste (18 Euro) oder das Rumpsteak mit Rotweinpfeffersauce (22,50 Euro). An der Tür hängt ein Schild: "Ab hier wird gelächelt", darunter ein großer Smiley. Und wer es mit der positiven Lebenseinstellung noch weiter treiben will, könnte Wellenreiten gehen. Die Surfschule ist gleich nebenan.
Adresse: Strandstr. 1, Tel. 04651 881390; www.suedkap-sylt.de

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Autor:
Burkhard Maria Zimmermann