Klimaschutz Earth Hour 2013 - Licht aus

Ob das Brandenburger Tor in Berlin, die Akropolis in Athen oder die Skyline von Hongkong: Am 23. März 2013 wird es weltweit dunkel, denn die Beleuchtung von bekannten Sehenswürdigkeiten und Gebäuden wird eine Stunde lang ausgeschaltet - um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Zum ersten Mal kam die Aktion "Earth Hour" 2007 im australischen Sydney ins Rollen, mittlerweile hat sie sich zur größten globalen Umweltschutzaktion entwickelt. 2012 schalteten 6525 Städte in 150 Ländern das Licht aus.

Allein in Deutschland beteiligten sich im vergangenen Jahr mehr als 130 Städte, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Neben Städten und Gemeinden werden aber auch Privatpersonen aufgerufen, in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr das Licht auszuschalten - eine gute Gelegenheit zum Beispiel für ein schönes Candle-Light-Dinner zu zweit. Auch weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie der Londoner Big Ben, die Christusstatue in Rio de Janeiro oder die Oper von Sydney bleiben am Samstagabend zur jeweiligen Ortszeit von halb neun bis halb zehn unbeleuchtet.

An vielen Orten wird "Earth Hour" zu einem gemeinschaftlichen Event, mit Musik und anderen Veranstaltungen wird die "Stunde der Dunkelheit" gemeinsam gefeiert. Frankfurt lädt zum Beispiel zum Römer (das Rathaus der Stadt) ein, in Berlin gibt es musikalische Unterhaltung am Brandenburger Tor. Besonders Jugendliche engagieren sich: Die 17-jährige Rachel aus Neuseeland zum Beispiel organisiert mit Freunden ein Akkustik-Konzert, bei der Strom für die Scheinwerfer mittels eines Dynamos an einem Fahrrad produziert wird - da muss natürlich während der Veranstaltung kräftig in die Pedale getreten werden. Und das Soundsystem wird mit Solarenergie betrieben.

Das Ziel der Aktion "Earth Hour" ist es, ein stärkeres Umweltbewusstsein zu schaffen. Die Menschen sollen sich ihrer Verantwortung gegenüber der Erde bewusst werden, und ihren Lebensstil dementsprechend überdenken und ändern. Alle teilnehmenden Städte, Gemeinden und unbeleuchteten Gebäude sind zu finden unter www.earthhour.org


Quelle: www.earthhour.org

Autor

Katharina Redanz