Erholungsurlaub Die schönsten Badeseen im Allgäu

Wer in den Bergen des Allgäus auf die idyllisch liegenden Seen und Weiher blickt, will am liebsten gleich rein ins Nass. Nur zu! MERIAN hat Ihnen nicht nur die sechs tollsten Badeseen des Allgäus herausgesucht, sondern auch nützliche Tipps für herrliche Bootstouren.
Allgäu Badeseen

Die Badeseen im Überblick:

Havelland

Alatsee

In einer Schlucht bei Bad Faulenbach liegt dieses tiefblaue Oval wie ein kleines Juwel – um das sich aber viele Gerüchte ranken. Manche vermuten Gold auf dem Grund, andere erzählen von Fabelwesen. Fakt ist: In 15 Meter Tiefe färbt sich das Wasser durch bestimmte Bakterien blutrot. Tauchen ist hier verboten, schwimmen aber ein Vergnügen.

Weißensee

Gleich nebenan, deutlich größer und garantiert gespensterfrei: Nur 500 Meter vom Alatsee entfernt liegt der Weißensee. Kalkablagerungen sorgen dafür, dass seine Ufer tatsächlich weißlich schimmern. Ein gut ausgestatteter Badeplatz liegt am Westufer bei Oberkirch, rund um den See führt ein Wanderweg. Angler ziehen hier Renken, Zander und Hechte aus dem Wasser.

Alpsee

Schon König Ludwig soll hier gern schwimmen gegangen sein. Dabei hätte er seine Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sogar im Blick gehabt: Der Alpsee in Schwangau – nicht zu verwechseln mit gleich zwei Namensvettern in Immenstadt – besticht mit fantastischer Lage. Das hübsche Alpseebad liegt am Südufer.

 

 

Großer Alpsee

Einer der größten Seen im Allgäu liegt bei Immenstadt und hat eine Fläche von 2,5 Quadratkilometern. Familien kommen gern hierher, weil das Wasser flach abfällt. Hübsche Buchten zum Baden bietet das Südostufer. Segler und Surfer lieben den See wegen seiner Tallage und der Ost-West-Ausrichtung: Gute Windverhältnisse sind hier fast immer gegeben.

Hopfensee

"Riviera des Allgäus" – diesen Spitznamen trägt der Hopfensee bei Füssen wegen seiner warmen Temperaturen und der hübschen Promenade. Wassersportler werden hier glücklich: Ob Rudern, Tretbootfahren, Stand-up-Paddling, Kite-Surfen, Segeln, Angeln – alles ist möglich. Familien schätzen den See wegen der flachen Ufer. Beliebt ist auch der gut ausgestattete Campingplatz am Ostufer.

Schrecksee

Ein Kleinod auf 1813 Metern an der Grenze zu Tirol: Der Schrecksee ist zwar nur 430 mal 300 Meter groß, aber mit seinem tiefen Petrol ein echter Blickfang. Die kleine Insel entstand, als der See vor gut 70 Jahren künstlich weiter aufgestaut wurde. Vom Talort Hinterstein erreicht man den Schrecksee auf einer anspruchsvollen Wanderung von ca. acht Kilometern.

Bootstouren ins Blaue

Einer der schönsten Seen im Allgäu ist der Forggensee nördlich von Füssen. Mit einer Fläche von 15 Quadratkilometern ist er der größte Stausee Deutschlands – 1954 wurde hier der Lech aufgestaut, um ein Reservoir für die Wasserkraftwerke lechabwärts zu schaffen. Auf Touren der "Forggenseeschifffahrt Füssen" kann man von Juni bis Mitte Oktober den See in "Großen Rundfahrten" (zwei Stunden, über den ganzen See bis zum Kraftwerk in Roßhaupten) oder "Kleinen Rundfahrten" (eine Stunde, nur im südlichen Bereich) erkunden. Bei jedem Stopp können Besucher aus- und zusteigen, Fahrräder sind gegen Gebühr an Bord erlaubt. Auf dem Wasser geht der Blick auf den flacheren Norden und im Süden auf die Königsschlösser vor den Gipfeln von Säuling und Tegelberg. Am Südwestufer steht "Ludwigs Festspielhaus", das 2017 als Musical-Spielort wiedereröffnet wurde. Schöne Badeplätze finden sich etwa in Rieden und Roßhaupten.