Dänemark Färöer Inseln

Schroffe Steilküsten, Weitblick pur, bizarre Felsformationen: Wir zeigen Ihnen die schönsten Ecken.

Wenn am 20. März auf den Färöer Inseln der Mond die Sonne komplett verdunkelt, scheint die Zeit still zu stehen. Für etwa zweieinhalb Minuten werden Erde, Sonne und Mond in einer Linie liegen: eine totale Zone der Sonnenfinsternis erstreckt sich dann über die Inseln im Nordatlantik.

Nach wie vor gilt dieses Ereignis als astronomisches Phänomen und ist mit unzähligen Mythen belegt. Glaubt man einer alten färöischen Legende, ist eine Sonnenfinsternis nicht nur spektakulär und faszinierend, sondern hat auch die Macht, Frieden zu bringen. Als sich im Jahre 1612 der Mond vor die Sonne schob, brach plötzliche Dunkelheit über vier Brüder herein, die mit ihren Schafen in den Bergen unterwegs waren. Oft schon hatten sie gegeneinander gekämpft und dabei so heftig gestritten, dass sie sich beinahe gegenseitig töteten. Von der plötzlichen Dunkelheit erschrocken und verängstigt, versprachen sie Gott sich zu ändern und bessere Menschen zu werden, sollten sie den Tag überleben. Nach wenigen Minuten kam die Sonne wieder zum Vorschein, und die Brüder fielen sich in die Arme. Sie stritten nie wieder. 

Eine Sonnenfinsternis findet im Durchschnitt nur alle 375 Jahre statt. Die Färöer sind 2015, neben Spitzbergen, weltweit der einzige Ort, an dem dieses Naturschauspiel von Land aus zu sehen ist. Unter dem Motto "Keep the moment – Share the moment" schickt merian.de zusammen mit weiteren Partnern eine Gruppe von Gewinnern auf die Färöer. Auf Facebook und auf merian.de werden die schönsten Fotos des Naturereignisses zu sehen sein.

Infos Färöer:

Die Färöer, wortwörtlich die Schafsinseln, bestehen aus 18 Inseln und liegen im Nordatlantik, nordwestlich von Schottland, zwischen Norwegen und Island, mitten im Golfstrom. Auf den Färöern leben knapp 50.000 Menschen, ein Großteil um die Hauptstadt Tórshavn, und fast doppelt so viele Schafe. Offiziell gehören die Inseln zu Dänemark, sind aber weitgehend autonom und wählen eines der ältesten Parlamente der Welt. 

Die Hauptstadt der Färöer ist Tórshavn. Auf den Inseln im Nordatlantik herrscht stürmisches, feuchtes Klima. Auf den Färöern gibt es Hunderte Pflanzenarten, die Vegetation ist allerdings waldlos. Es wird Schaf- und Rinderzucht, Hochsee- und Küstenfischerei betrieben.

Die Färöer-Inseln wurden seit dem 9. Jahrhundert von den Norwegern besiedelt. 1380 gelangten die Färöer im Zuge der Personalunion Dänemarks mit Norwegen unter die dänisch-norwegische Krone. Seit 1948 haben die Färöer einen eigene Landtag (innere Selbstverwaltung).