Hamburg Reeperbahn punktet bei den Engländern

Für den Ur-Hamburger ist die Reeperbahn ein Ort, um abends in einer der zahlreichen Bars gepflegt feiern zu gehen - oder eben kurz mal in das Rotlichtviertel abzutauchen. Nicht mehr - und nicht weniger. Doch die englische Zeitung "The Guardian" sieht Potential in der berühmten sündigen Meile. Sie hat die Reeperbahn zu einem der fünf besten Wohnorte auf der Welt gekürt. In einem Atemzug mit Portland, Northern Coast auf Hawaii, Cihangir in Istanbul und Santa Cruz.

Berlin sei langweilig, heißt es in der Urteilsbegründung. Die Hansestadt hingegen punktet unter anderem mit dem größten Stadtentwicklungsprojekt Europas - der Hafencity - und der Reeperbahn. Vor allem die Kontraste in dem Viertel haben es dem Autor angetan. Heruntergekommene Häuser stehen hier neben Kreativ-Studios, abgerundet durch zahlreiche Geschäfte mit nicht ganz gängigen Objekten - wie dem Fahrradladen Holy Bikes.  

Doch damit nicht genug: Die Hansestadt bekommt einen Extra-Bonus für ihr Fahrrad-Netz. Tipp des Autors: Ein Sommer-Ausflug auf der Elbchaussee entlang der Elbe. 

 

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Bianca Schilling