Grüne Erholung Die schönsten Parks und Gärten in Japan

Jeder Stein und jeder Baum haben eine Bedeutung: Japanische Parks dienen nicht nur der Erholung, sondern auch der meditativen Einkehr. Die Top 7.
Japan Gärten

Innere Einkehr und Ruhe und einen Ausgleich für die Seele finden, dabei die Schönheit der Natur bewundern - das können Sie in Japans Gärten. Besuchen Sie die Gartenvielfalt Japans und entspannen Sie sich in Ihrem Urlaub.  

Wahre Oase 

Nirgendwo im Land gibt es so zahlreiche verschiedene Gärten wie in Kyoto. Ein Buch namens »Illustrierter Führer zu den berühmten Gärten und landschaftlichen Schönheiten der Hauptstadt« zeigte diese Vielfalt bereits 1799 – schon damals mit dabei: der Garten des Tempels Tenryu-ji. Sein Mittelpunkt ist ein von Steinen durchsetzter See, der sich an die Hügel Arashiyamas im Westen der Stadt schmiegt. Der Legende nach soll ein Priester bei seiner Anlegung einen Stein mit den Schriftzeichen »Sogen itteki« gefunden haben, der Bezeichnung für die lebende Wahrheit des Zen. Besonders wenn die Ahornbäume rot glühen, kommen Reisende aus allen Winkeln Japans in den Garten, um die Laubfärbung zu sehen. Und vielleicht einen Funken Wahrheit zu finden. Weitere Infos unter: www.tenryuji.com 

Die Essenz 

Eine geharkte Kiesfläche, 30 mal 10 Meter, darauf 15 moosbewachsene Felsen, scheinbar willkürlich verteilt. Der Steingarten des Ryoan-ji in Kyoto ist klein und doch der berühmteste im ganzen Land – gilt er doch als Essenz der Zen-Gartenkunst. Weitere Infos unter: www.ryoanji.jp 

Der Blühende

Ende Juni verwandeln mehr als 30000 Iris den Motsuji im Norden Honshus in ein 
lila Blütenmeer. Er ist einer der letzten Paradiesgärten aus dem 12. Jahrhundert, die etwa mit einem großen See das buddhistische Ideal des »Reinen Landes« vermitteln. 
Weitere Infos unter: www.motsuji.or.jp 

Der Beschirmte 

Für den Kenrokuen in Kanazawa sollten Sie genug Zeit einplanen, er ist sehr weitläufig. Angelegt wurde er 1676, eine Besonderheit dort sind die »Yukitsuri«: Seile, die sich wie Schirme über einige der fast 9000 Bäume spannen und als Schneeschutz gedacht sind. Weitere Infos unter: www.visitkanazawa.jp 

Der Küstennahe 

Der große Garten Senganen liegt in der Bucht von Kagoshima. Er wurde von der Adelsfamilie Shimadzu angelegt und gilt als »Meisho« – Ort landschaftlicher Schönheit. 1865 öffnete hier auch eine von Japans ersten Fabriken: Deren Gebäude und der Garten sind heute Welterbe. Weitere Infos unter: www.senganen.jp 

Der Wandelbare

Das Prinzip der »Geborgten Landschaft« – im Ritsurin lässt sich gut bewundern, was das bedeutet: Der Berg Shiun, der in der Ferne aufragt, schmiegt sich förmlich ins Bild des ab 1642 angelegten Wandelgartens. Berühmt ist er auch für seine malerische »Vollmondbrücke«. Infos über www.jnto.de 

Der Fürstliche 

Ein Reisfeld, eine kleine Teeplantage, Wandelpfade und – ungewöhnlich für japanische Gärten – große Rasenflächen: der Korakuen in Okayama, 1687 von Fürst Tsunamasa als Rückzugsort von der Politik angelegt. Auch besonders: Er ist komplett von Wasser gerahmt. Weitere Infos unter: www.okayama-korakuen.jp