Tahiti Hotels auf den Gesellschaftsinseln

Le Taha'a Island Resort & Spa:

Es ist Brauch in Französisch-Polynesien, den Hotelgästen zum Abschied eine schicke Muschelkette zu überreichen. Im Le Taha'a Island Resort & Spa bekommt die zahlende Kundschaft zur Begrüßung zusätzlich ein schwarze Perle geschenkt. In dem kleinen Luxushotel mit seinen 60 Suiten ist Klotzen und nicht Kleckern angesagt. Die edle Herberge nimmt eine ganze Privatinsel in Beschlag, die nur eine fünfminütige Bootsfahrt von dem Eiland Taha'a entfernt liegt. Es ist eines der exklusivsten Resorts der Region. Ein Mittagessen ohne Schnickschnack am Pool kostet hier schnell 50 Euro pro Person, abends zahlt man bis zu 250 Euro für das Dinner. Getränke nicht inklusive.

Selbst für tahitianische Verhältnisse ist das Le Taha'a teuer. Nichtsdestotrotz: Das Hotel ist so gut wie immer ausgebucht. Kein Wunder, denn hier hat man wirklich ein wenig das Gefühl auf einer einsamen, aber dennoch traumhaften Insel gestrandet zu sein. Natürlich mit allem Luxus, wunderschönen Hütten, einem Spa und einer Lagune voll kristallklarem Wasser. Für letzteres sorgen jeden Morgen die Angestellten, die pünktlich zum Sonnenaufgang damit beginnen, das angeschwemmte Seegras aus dem Nass zu fischen. Nur so ist die Illusion eines pazifischen Traums perfekt. Und der hat selbstverständlich seinen Preis. Eine Übernachtung in einer Suite gibt es ab 600 Euro. Wer sich gleich eine der zwölf Villas mieten möchte, sollte mit mindestens 950 Euro pro Nacht rechnen.

Radisson Plaza Resort Tahiti:

Weg vom Trubel der Hauptstadt

Tahiti ist keine große Insel. Schnell tritt man sich hier auf die Füße. Insbesondere die Hotels wurden anscheinend auf magische Art und Weise fast alle rund um den Flughafen des Eilands gebaut. Einen Hauch von Abgeschiedenheit findet man jedoch am Stadtrand von Papeete im Radisson Plaza Resort. Hier hört man keine Flieger, sondern tatsächlich nur das Rauschen des Meeres. Und wenn man ganz genau lauscht, auch das vergnügte Kreischen der tahitianischen Kinder, die tagsüber am schwarzen Hotelstrand in den Wellen toben.

Wer auf den Anblick des Flughafens nicht verzichten kann, der sollte sich eine Deluxe Ocean View Suites (ab 150 Euro pro Nacht) im hinteren Teil des Resorts buchen. Die zweistöckigen Appartements bieten eine traumhafte Aussicht auf die Matavai Bucht sowie nachts einen fantastischen Blick auf die Lichter von Papeete - und natürlich auch auf die ziemlich weit entfernte Landebahn des Airports.

Das hoteleigene Restaurant verfügt über eine fantastische Küche, die allerdings auch schnell für Ebbe im Reiseportemonnaie sorgen kann. Günstiger ist es, von Zeit zu Zeit den kostenlosen Shuttlebus in die Stadt zu nutzen und in einem der preiswerten Straßenimbisse zu essen. Danach kann man sich ja wieder dem Trubel der Hauptstadt entziehen, sich im Hotel ein Spa-Treatment gönnen oder einfach am schicken Infinity-Pool einen eiskalten Drink zu sich nehmen.

 

Intercontinental Moorea Resort & Spa:

Das Tauchparadies von Moorea

Es gibt Leute, die behaupten, dass Moorea die schönste Insel Französisch-Polynesiens ist. Recht haben sie. Das Eiland ist landschaftlich ein Traum und nur eine kurze Fahrt mit Fähre von Tahiti entfernt. Wer übersetzt, der sollte einen Besuch des Intercontinental Moorea Resort & Spa (Zimmer ab 200 Euro pro Nacht) einplanen. Das Hotel im Nordwesten der Insel hat mehr im Angebot als den klassischen Pool, eine kleinen Strand und schicke Zimmer.

Urlauber, die die tahitianische Unterwasserwelt in Augenschein nehmen möchten, sind hier an der richtigen Adresse. Hotelgäste können nicht nur mit Haien schwimmen, Stachelrochen streicheln und Meeresschildkröten begutachten, sondern auch im Dolphin Center mit den sympathischen Säugern Kontakt aufnehmen. Im Angebot sind auch zahlreiche Schnorchel- und Tauchtrips.

Diejenigen, die nicht ganz so sportlich ist oder den "Keine Angst, die beißen nicht"-Aufmunterungen der Tauchtrainer nicht glauben mögen, sollten es mit einem klassischen Motu-Picknick auf einer der kleinen Laguneninseln probieren. Hier begegnet man höchstens einem Thunfisch und der befindet sich zum Glück im Salat.

Autor:
Denis Krah